Biographie – Religiosität – Bildung: Zur by Anja Lorenz

By Anja Lorenz

Diese biographieanalytische Studie thematisiert die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Religiosität und religiösen Lern- und Bildungsprozessen von Frauen für Identitätsbildungsprozesse. Mithilfe von autobiographischen Stegreiferzählungen wird die Relevanz individualisierter Religiosität diskutiert und der religiöse Zugang in Kindheit und Jugend als Voraussetzung für eine möglicherweise zu entwickelnde Erwachsenenreligiosität im Leben von Frauen expliziert. Darüber hinaus wird die Verknüpfung von Religiosität mit den Faktoren Geschlecht, Bildung und Narrativität sowie die Relevanz von Religiosität für die gelingende Überwindung und Verarbeitung von krisenhaften Prozessen untersucht.

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D. ), die Kräfte von Urvertrauen und Hoffnung gerade in den Klippen und Krisen des Daseins zu stärken und dem Leben über die irdische Existenz hinaus einen Sinn zu verleihen“ (Conzen in: Lazar, 2007, S. 17). Hans-Jürgen Fraas regt an, „die erneute Diskussion mit und um Erikson könnte die Interdependenz zwischen psychischen/gesellschaftlichen und transzendentalen/religiösen Voraussetzungen des indi14 Es ist jedoch nicht so gemeint, dass nur religiöse Menschen Grundvertrauen empfinden können (vgl.

Entsprechenden Tätigkeiten. Die Annahme von konstruierten Geschlechterrollen und -funktionen bedeutet umgekehrt Veränderbarkeit und letztlich die Möglichkeit zu wählen 18.

H. 3 Identitätsentwicklung in der Postmoderne 41 naturgemäß eher spärlich, was, um dies zu würdigen, eine entsprechende Haltung des Menschen erforderlich macht. Heiner Keupp beschreibt als weitere Elemente für den postmodernen Identitätsbildungsprozess vier „Teilkonstruktionen der Identitätsarbeit“: Die Bildung von Teilidentitäten (vgl. s. a. , S. 217). Bernadette Müller bezeichnet folgende Bereiche als relevante „soziale Teil-Identitäten“ (Müller, 2011, S. 17): Familie, Beruf, Nationalität, Ethnie, Politik, Region, Religiosität, Schicht, Geschlecht und Alter.

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