Der Körper als Ressource in der Sozialen Arbeit: by Michael Wendler, Ernst-Ulrich Huster

By Michael Wendler, Ernst-Ulrich Huster

Anhand von einzelnen Beiträgen verdeutlicht dieses Werk exemplarisch, used to be der Körper für die Soziale Arbeit ist: Ausgangspunkt einer konsequent lebensweltorientierten Sozialen Arbeit. Der Körper ist eine zentrale, eigenständige Ressource des Menschen, der genetisch mitbestimmt ist, letztlich aber im sozialen Kontext und den dort vorhandenen Verteilungsprozessen gestaltet wird. Dabei spielen auch historisch entstandene soziale Leitbilder eine Rolle. Der Körper prägt das individuelle Entscheidungsverhalten mit, seine Beachtung und Förderung kann additionally dieses Entscheidungsverhalten verändern.

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Bundesministerium für Gesundheit 2014). Während die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 bis zum 6. Lebensjahr angeboten werden, erfolgt im Alter von 14 bis 15 Jahren eine weitere Jugendfrüherkennungsuntersuchung (J1) (ebenda). Insgesamt stoßen die Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter in Deutschland auf eine hohe Akzeptanz. So nehmen dem RKI und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zufolge 81,0 % der Kinder an sämtlichen Untersuchungen teil (vgl.  128).  127). Die Befunde zeigen zudem, dass der sozio-ökonomische Status einen Einfluss auf die Teilnahme an Kinderfrüherkennungsuntersuchungen übt.

U. Huster und J. D. “ Bezogen auf Sport werden hier solche mit einem kämpferischen Einsatz präferiert. Die „privilegierten Klassen“ hingegen tendierten zur „Stilisierung“ des Lebens, der Körper wird als „Zweck an sich“ behandelt. Bourdieu führt hier unterschiedliche Formen des Gesundheitskultes an, „der nicht selten mit asketischer Leidenschaft“ gepaart sei.  110). „Alles lässt demnach vermuten, dass die Wahrscheinlichkeit der Ausübung eines beliebigen Sports, wenn auch graduell je nach Sportart verschieden, in erster Linie von ökonomischem, in zweiter Linie von kulturellem Kapital sowie freier Zeit abhängt.

Folge davon ist, dass laut Studie der AWO/ISS die Selektion im schulischen System faktisch am Ende des Grundschulalters mit der Empfehlung für den weiteren Schulzweig gelaufen ist – und: Die Kinder, die dort von weiterführenden Schulen ausgeschlossen werden, wissen auch, dass sie keine guten Chancen mehr haben (Holz und Puhlmann 2005)! Dabei hat dieses wenig mit der sogenannten „Begabung“ zu tun, sondern ist im Wesentlichen sozial bedingt. Denn spätestens durch die Ergebnisse der verschiedenen PISA- und IGLU-Studien ist bekannt, dass Kinder und Jugendliche aus Familien mit einem niedrigen gesellschaftlichen Empirische Befunde und Korrelationen bei Bildungs- und Gesundheitsrisiken 37 Status schlechtere Bildungschancen haben als ihre Altersgenossen aus höheren Sozialschichten (vgl.

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