Gesteinsbestimmung im Gelände (German Edition) by Roland Vinx

By Roland Vinx

Die Gesteinsbestimmung im Gelände hat sich in kurzer Zeit als Standard-Lehrbuch im geowissenschaftlichen Grundstudium und unter Liebhabern der Geologie und Mineralogie etabliert. Schneller als erwartet wurde eine zweite und jetzt eine dritte Auflage erforderlich.

Dieses Buch ist durch und durch praxisorientiert. Roland Vinx erläutert die notwendigen Grundlagen intestine lesbar und leicht verständlich. Die Leserinnen und Leser lernen, die charakteristischen Merkmale der Gesteine zu verstehen, ohne dass petrographische Vorkenntnisse erforderlich sind. Das Buch füllt damit eine Lücke zwischen Lehrbüchern der Petrographie und Petrologie einerseits und Gesteins- und Mineralienführern andererseits.

Einfache Methoden und Hilfsmittel erlauben eine Gesteinsbestimmung meist schon unter Geländebedingungen, das heißt durch makroskopische Beobachtungen. Eine zuverlässige Gesteinsbestimmung setzt eine sichere Mineraldiagnose voraus, hierzu werden die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale vorgestellt.

Die Kenntnis petrographischer Gesetzmäßigkeiten und aktueller Klassifikationsregeln ist unvermeidbar. In Letzterem liegt eine der Stärken des Buches. Es stellt die Klassifikationen aller großen Gesteinsgruppen leicht verständlich und auf aktuellem Stand dar, wie guy sie in deutscher Sprache nicht findet.

Alle wichtigen Gesteine werden knapp und einheitlich strukturiert beschrieben. Es wird deutlich gemacht, woran guy sie tatsächlich erkennt und wie sie vorkommen. Der Autor weist auf unkonventionelle Bestimmungsansätze aus der Praxis hin. Er gibt an, welche Gesteine ohne Mikroskop nicht sicher einzustufen sind und von denen guy daher Proben für weitergehende Untersuchungen im exertions mitnehmen sollte. Hierbei wird der Schonung der oft empfindlichen Vorkommen große Bedeutung beigemessen.

Gesteinsbestimmung im Gelände beschränkt sich nicht auf die Benennung der Gesteine. Auch Rückschlüsse auf die Bedingungen Ihrer Entstehung und die geologische Geschichte des jeweiligen Fundgebiets gehören dazu. Natürlich geht es auch um die Schönheit mancher Gesteine, präsentiert in durchgehend farbigen Fotos, die zur Freude an der Beschäftigung mit Gesteinen beitragen sollen.

    Professor Dr. Roland Vinx lehrte bis März 2010 am Mineralogisch-Petrographischen Institut der Universität Hamburg.

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Zusätzlich kann die Kenntnis weiterer Eigenschaften für ein Verständnis von Mineralen und Gesteinen unerlässlich sein. Dies gilt besonders für die chemischen Zusammensetzungen. Zur Beobachtung einiger Mineraleigenschaften dürfen nur ausreichend große Einkristalle herangezogen werden, nicht hingegen polykristalline Aggregate. So wäre es zur Beurteilung der Spaltbarkeiten eines Minerals unsinnig, die Anzahl der in mehreren benachbarten Kristallen auftretenden Spaltflächen zu summieren oder deren Winkel kristallübergreifend abzuschätzen.

Eine entsprechende Bezeichnung („Mineraloide“) ist im Deutschen nicht üblich. Allenfalls kann von mineralartigen Substanzen gesprochen werden. Die wichtigsten Beispiele hierfür sind flüssiges, elementares Quecksilber und Opal. Letzterer ist zwar fest, jedoch nicht kristallin. Auch natürliche Gläser können in amerikanischen Veröffentlichungen als mineraloids eingestuft sein. Der interne kristalline Bau ist für jedes Mineral durch eine festliegende Geometrie der dreidimensional periodischen Anordnung der beteiligten Ionen oder Atome bestimmt.

Schen Wert. Für solche Minerale ist in den nachfolgenden Mineralbeschreibungen keine Strichfarbe angegeben. Glanz/Transparenz Bei vergleichender Betrachtung von Oberflächen verschiedener Minerale zeigen sich deutliche Unterschiede des Glanzes. Für Zwecke der Gesteinsbestimmung vorrangig ist die Unterscheidung zwischen metallischem Glanz bei Mineralen mit großem Reflexionsvermögen und nichtmetallischem (gewöhnlichem) Glanz bei Mineralen mit geringem Reflexionsvermögen (Abb. 5). Metallischer Glanz ist an weitgehend lichtundurchlässige (opake) Minerale gebunden.

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