Gesundheitsökonomik (Springer-Lehrbuch) (German Edition) by Friedrich Breyer, Peter Zweifel, Mathias Kifmann

By Friedrich Breyer, Peter Zweifel, Mathias Kifmann

Jenseits von Verbands- und Parteiinteressen erläutern die Autoren in dem Band Einsichten und Hintergründe u. a. zur Ausgabendynamik im Gesundheitswesen, zur Rolle von Ärzten und zu Ineffizienzen in Krankenhäusern. Die Themen werden stringent mithilfe mikroökonomischer Methoden analysiert, ohne dabei ethische Gesichtspunkte außer Acht zu lassen. Neue Ergebnisse der empirischen Forschung werden ebenso diskutiert wie aktuelle Reformvorschläge, z. B. die Bürgerversicherung und die Einführung von Pauschalprämien in der Krankenversicherung.

Show description

Read Online or Download Gesundheitsökonomik (Springer-Lehrbuch) (German Edition) PDF

Best commercial books

Pattern Cutting and Making Up

Significant adjustments have happened within the previous couple of years within the equipment of slicing and production outerwear. mild garments businesses at the moment are production those heavy clothing end result of the improvement of fusible interlinings and new production ideas that have ended in the deskilling of conventional tailoring equipment.

Essays on New Institutional Economics

This number of essays includes a few of Rudolf Richter’s very important contributions to analyze on New Institutional Economics (NIE). It bargains with the principal suggestion, rules, and method of recent Institutional Economics and explores its relation to sociology and legislations. different chapters research purposes of NIE to varied microeconomic and macroeconomic matters within the face of uncertainty, from entrepreneurship to the euro difficulty.

Extra resources for Gesundheitsökonomik (Springer-Lehrbuch) (German Edition)

Sample text

Daher k¨onnen alle Therapien gem¨aß ihrer inkrementellen Kosten-Effektivit¨ats-Relation geordnet werden. Abh¨angigkeiten zwischen den Nutzen und den Kosten von Therapien lassen sich ber¨ucksichtigten, indem man sich ausschließende Therapie-Kombinationen als Vergleichseinheiten bildet [vgl. W EINSTEIN (2006, S. 476)]. Bevor eine Rangordnung von Therapien aufgestellt wird, gilt es allerdings zu ber¨ucksichtigen, dass bestimmte Therapien auf keinen Fall kosteneffektiv sein k¨onnen. Einen klaren Fall bilden Interventionen, die sowohl teurer als auch weniger wirksam sind als andere sich ausschließende Interventionen.

W EINSTEIN (2006, S. 476)]. Bevor eine Rangordnung von Therapien aufgestellt wird, gilt es allerdings zu ber¨ucksichtigen, dass bestimmte Therapien auf keinen Fall kosteneffektiv sein k¨onnen. Einen klaren Fall bilden Interventionen, die sowohl teurer als auch weniger wirksam sind als andere sich ausschließende Interventionen. Sie werden ,,streng dominiert“ und deshalb nicht in der Rangordnung ber¨ucksichtigt. Dar¨uber hinaus wird eine Intervention nach dem Kriterium der ,,erweiterter Dominanz“ ausgeschlossen, falls ihre ICER gr¨oßer ist als die einer teureren Intervention, sofern es m¨oglich ist, die Interventionen proportional zu verringern, so dass das Kosten-Nutzen-Verh¨altnis gleich bleibt [W EINSTEIN (1990)].

NATIONAL I NSTITUTE FOR H EALTH AND C LI NICAL E XCELLENCE (2008, S. 58–59)]. 000£ pro QALY f¨uhren normalerweise zur Aufnahme einer Intervention in den Leistungskatalog des Staatlichen Gesundheitsdienstes (NHS). 000£ m¨ussen weitere Gesichtspunkte f¨ur die Intervention sprechen, z. , dass sie mit zus¨atzlichen Vorteilen verbunden ist, die sich nicht in gewonnenen QALYs niederschlagen. 000£ ,,zunehmend starke Gr¨unde“ bez¨uglich dieser zus¨atzlichen Faktoren, damit sie finanziert wird. Die Schwellenwert-Regel ist zwar einfach, jedoch stellt ihre Beachtung nicht notwendiger Weise sicher, dass die Gesundheitsertr¨age aus einem gegebenen Budget maximiert werden [B IRCH UND G AFNI (2006a, 2006b)].

Download PDF sample

Rated 4.96 of 5 – based on 39 votes