Grundlagen der anorganischen Chemie by H. Kaufmann, Jecklin

By H. Kaufmann, Jecklin

Diese etablierte Einführung in die Chemie liegt nun in einer sorgfältig überarbeiteten und erweiterten Auflage vor. Das Buch vermittelt Studierenden der Chemie im Haupt- und Nebenfach das Verständnis für die Grundlagen der allgemeinen und anorganischen Chemie und ermöglicht darüber hinaus auch eine Vertiefung des in der Schule gebotenen Lehrstoffes. Das erste Kapitel legt die dem Atombau und dem Periodensystem zugrunde liegenden Modelle und Prinzipien klar und verständlich dar. Weitere Kapitel behandeln die chemische Bindung, das Massenwirkungsgesetz und seine Anwendungen, Redoxreaktionen und Radioaktivität. Die Chemie der wäßrigen Lösungen wird mit Hilfe des Massenwirkungsgesetzes besonders ausführlich behandelt. Viele Rechenbeispiele sind ausführlich dargestellt, und zahlreiche Übungen ermuntern zur aktiven Mitarbeit und Selbstkontrolle.

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B. eine Edelgaskonfiguration) erreichen konnen. DafUr gibt es zwei Wege: Entweder findet ein ElektronenUbergang von einem Verbindungspartner zum andem statt, oder die beiden an der Bindung beteiligten Atome bilden gemeinsame Elektronenpaare. Diese zwei Moglichkelten fUhren zu den beiden Bindungstypen Ionenbindung und Elektronenpaarbindung, die in den folgenden Kapiteln ausfUhrlich besprochen werden sollen. Die Bedeutung des Oktettprinzips in der anorganischen Chemie darf insofern nicht Uberschiitzt werden, als es nur fUr die erste Periode verbindlich iSt.

Dabei muB jedesmal die Bedingung 4tl Eeg-6 tl Et2g = 0 erfiillt sein (die Energie, die man benOtlgt, urn vier Elektronen auf das eg-Niveau anzuheben, muB der Energie entsprechen, die beim Ubergang von sechs Elektronen auf das t2g-Niveau gewonnen wird). Das bedeutet, daB tl Eeg : tl Et2g = 2: 3 gelten muB. Bei Komplexen mit der KZ 4 kann eine tetraedrische oder eine ebene, quadratische Anordnung der Liganden auftreten. In beiden Fallen kommt es ebenfalls zu einer Aufspaltung der d-Niveaus, die jedoch wegen der anderen Geometrie des Systems anders als im oben besprochenen Fall erfolgen wird.

2 wurde gezeigt, daB die Annaherung der Liganden an das Zentralion eine Aufspaltung der d-Niveaus zur Folge hat. Der Energieunterschied Ll E zwischen den eg- und den t2g-Niveaus ist variabel und hangt von der Art der Liganden abo Auf Grund von spektroskopischen Untersuchungen wurde gefunden, daB Ll E jeweils fUr ein bestimmtes Zentralion in der Reihe zunimmt (spektrochemische Reihe der Liganden). Mit Cyanidionen CNals Liganden wird Ll E also am groBten. Das hat zur Folge, daB hier die egNiveaus besonders energiereich und daher ungUnstig sind.

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