Praxishandbuch Fernsehen: Wie TV-Sender arbeiten (German by Eric Karstens, Jörg Schütte

By Eric Karstens, Jörg Schütte

Das Fernsehen ist Leitmedium der Gegenwart – daran hat vorerst auch der growth des Internets nichts ändern können. Mit Fernsehen wird Politik gemacht, und es beeinflusst unser kulturelles Bewusstsein in hohem Maße. Die elektronischen Medien mit ihrem Kernbereich Fernsehen sind zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und eine hochspezialisierte Industrie. Sie zu erforschen, setzt detailliertes Hintergrundwissen voraus; in ihnen zu arbeiten, erfordert spezifische professionelle Qualifikationen. Die dritte Auflage dieses 1999 erstmals erschienenen Standard-werks entschlüsselt das komplexe procedure hinter den Bildschirmen und stellt dabei den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Arbeits- und Themenbereichen innerhalb eines Senders her. Das „Praxishandbuch Fernsehen“ erklärt die juristischen Feinheiten und betriebswirtschaftlichen Besonderheiten der Organisationen, beschreibt die Medienpolitik der Parteien und Konzerne, untersucht das Umfeld des Marktes und der Werbung und betrachtet aus der Perspektive der Macher die verschiedenen Programm-Genres und die kreativen Prozesse bei der Programm-Arbeit. Ein neuer Abschnitt fasst die politischen, technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der digitalen Welt und des Internets an das klassische Fernsehen zusammen.

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Unter Umständen verleiht also ein IO%iger Anteil an einem großen Sender mehr Meinungsmacht als die 80%ige Beteiligung an einem kleinen Kanal. Auch die vertikale Konzentration fand kaum Berücksichtigung: Verlage konnten auch Fernsehen veranstalten, TV-Unternehmen auch Produktionsfirmen und Filmhandelsunternehmen besitzen und umgekehrt. Zum anderen aber hatte sich im Verlauf des ersten Jahrzehnts des deutschen Privatfernsehens die Medienlandschaft insgesamt stark verändert. I Media AG aufgegangen sind).

Regionalprogramme können mit bis zu 150 Minuten pro Woche auf die Gesamt-Sendezeit bzw. 30 Uhr angerechnet werden. Erreicht ein Sender die Zuschauerrnarktanteilsgrenze von 10%, schreibt die jeweils zuständige Landesmedienanstalt das Fensterprogramm aus. Unabhängige Veranstalter können sich bewerben und werden von der Landesmedienanstalt darautbin geprüft, ob sie die erforderlichen Kriterien erfüllen. Gibt es bis zu drei zulassungsfähige Anträge, entscheidet die Landesmedienanstalt direkt und verpflichtet den Hauptveranstalter auf eine Zusammenarbeit mit dem ausgesuchten Anbieter.

Als Beispiel sei das nordrheinwestfalisehe Landesmediengesetz (LMG NRW) herausgegriffen; die Regelungen der anderen Bundesländer unterscheiden sich davon im Wesentlichen nur im Hinblick auf Formulierung und Schwerpunktsetzung. Eine Ausnahme bildet nur Bayern; dort nämlich ist Rundfunk nach der bayerischen Landesverfassung grundsätzlich nur in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft und Verantwortung zulässig. Privates Fernsehen findet deshalb ausschließlich unter dem formalen Dach der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) statt.

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